Hugo Hoppe Hannover
Der schärfste Laden am Kiez
Treffen sich zwei Emanzen beim
Frühstück. Sagt die eine: „Gib mir
doch mal die Salzstreuerin.“ Toller
Witz? Na ja, den Versuch war es
wert. Noch einer von der Sorte „Humor ist, wenn man trotzdem
lacht“: Was ist der schärfste Laden
im Steintorviertel? Eros, Peep, Sex?
Falsch, falsch, nochmals falsch!

Wir geben ein bisschen Hilfestellung: Also,
der schärfste Laden am Kiez befindet sich
am Marstall und zwar seit vielen Jahren.
Vielleicht nicht die Adresse für Konzerne
und die Wirtschaftswelt mit Glanz und Glamour.
Aber ein guter Standort für ehrliche
Wertarbeit, die weit über die Grenzen Hannovers
geschätzt wird. Um es abzukürzen: Der schärfste
Laden im Viertel ist natürlich „Hugo Hoppe Hannover“.
Der Spezialist für Messer, Scheren,
Sägen und all die anderen Dinge, mit denen
man schnippeln kann.
Profis, die es scharf mögen, kommen zu Hoppe.
Gastronomen, Friseure, Papierhersteller, Sportler – wer etwas auf sich hält, kommt zu Hoppes
und nimmt nicht irgendein beliebiges Schneidewerkzeug
aus dem Kaufhausregal oder fragt
einen Verkäufer, der kaum ein Fleischmesser von
einem Rasiermesser unterscheiden kann.
Qualität und Fachwissen – dafür steht die Hoppe-
Familie. In ihrem kleinen Laden ist ein ständiges
Kommen und Gehen. Viele sind Stammkunden,
alle sind Kenner.
1891 kam Hugo Hoppe aus Solingen, der Welthauptstadt
für Messer, Gabel und Schere, nach
Hannover. Nach seinem Tod 1928 übernahm
Sohn Hugo das Geschäft. Ihm wiederum folgten
die Söhne Horst und Gerd. Jetzt stehen Sven
und Jan-Peter in der Verantwortung. Sven und
Mutter Edith führen das Geschäft. Jan-Peter
arbeitet in der ausgelagerten Fachwerkstatt in
Arnum, die Wünsche von Kunden aus dem Inund
Ausland erfüllt. Die Spezialität der Hoppes? „Wir schleifen alles“, bringt es Stahlwarenfachverkäuferin
Edith Hoppe auf den Punkt.
Sohnemann Sven bereitet sich auf den Abschluss als Handelsfachwirt vor. Da
bleibt ihm für sein liebstes Hobby
kaum noch Zeit: Sven Hoppe ist Eishockeystürmer.
Noch in der vergangenen
Saison war er für die Hannover
Indians unterwegs und zählte zu den
Publikumslieblingen am Pferdeturm.
Derzeit tritt er ein wenig kürzer und läuft in der
Regionalliga für die Wedemark Farmers übers
Eis.
Wir dürfen sicher sein, dass er zu den Schnellsten
zählt; denn die Schlittschuhe werden im
Familienbetrieb geschliffen.